Rangoulic-Le Fret-Camaret-sur-Mer 30.7.2019

Das Frühstück war, wie das Abendessen zuvor exzellent. Das Wetter versprach ab 11:00 Uhr trocken zu sein, Wind war vorhergesagt mit Geschwindigkeiten bis 7 Beaufort, böig. Also bis ca 60 km/h.

Wir fuhren skeptisch in Rangoulic/Landévennec los, Tropfen von Wasser auf Brillen und der Kleidung. Es geht gegen Westen nach Camaret, von Westen weht aber der Wind. Er ist so wechselnd und stark, dass bei den zahlreichen Anstiegen, trotz elektrischer Unterstützung, maximaler Einsatz gefordert ist. Wir fahren die ersten Kilometer an der Küste lang, biegen dann nach re auf die D791, später wieder rechts ab auf die D63 Richtung Lanveoc. Passieren den militärischen Flughafen und fahren kurz nach dem Ortsbeginn links ab, wieder an der Küste lang auf der D55 nach Le Fret. Nun sind 25 km geschafft, wir wollen zum einen Crêpe essen, zum Anderen an der Ablegestelle im Hafen nach der Fähre nach Brest fragen. Nach den Crêpes ist das Büro der Schiffsgesellschaft offen. Die Auskunft: für uns kein Problem, Fahrräder können nicht mehr befördert werden. Sie haben schon Reservierungen und sind voll.

Von Camaret-sur-Mer fährt aber ein Bus nach Brest, da könnten Räder befördert werden. Nach weiteren 10 km , weiter an der Küste lang mit Blicken auf Schiffe, Segel-Boote und den Atlantik kommen wir in Camaret-sur-Mer an. Der Eindruck ist toll. Der Hafen und die Hügel der Umgebung, Wasser und Grün, Blumen, Schiffe im Wasser und am Ufer , als Wracks und lebendig. Das Hotel de France ist rasch gefunden. Wir haben ein Zimmer mit Blick in den Hafen.

Das mit dem Bus muss allerdings nochmals geklärt werden. Die von der Reederei angegebenen Abfahrtzeiten stimmen nicht – und es gibt einen Bus nach Quimper, da wollten wir mit dem Zug von Brest hin. So fällt die Entscheidung, nicht nach Brest zu fahren, und den Bus um 12:15 nach Quimper zu fahren.

Ab 16:30 ist der Himmel blau, kaum Wind zu spüren.

Camaret-sur-Mer liegt auf der Crozon Halbinsel ganz vorne. Die Halbinsel ragt etwa 35 km in den Atlantik. Ist nach dem Landmassiv, auf dem Brest liegt, die nächste Landzunge. An ihrem meerseitigen Ende haben sich kräftige Ausziehungen ausgebildet. Nach Norden , oberhalb von Roscanvel, die Pointe des Espagnols, nach Süden die Pointe de Pen-Hir. Nach vorne , gerade aus ragt die Pointe du Toulinguet. Das Wort Pointe meint Landspitze. Rundherum ist Wasser des Atlantiks, in der Ferne, gut zu sehen die Landmassen. An den Konturen ist erkennbar dass das Land durch gewaltige Kräfte vor Millionen von Jahren auseinander gerissen wurde. Das stete kommen und Gehen des Wassers sorgte für die heutigen Küstenlinien.

Zum Abendessen buchen wir ein Lokal.

Heute windige 35 km

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