Pleudaniel nach Ploumilliau bei Lannion 23.7.2019

Granit Rose entlang der Jaudy Mündung bis Le Gouffre

Nicht nur, dass wir gestern Abend das Auto unserer Gastgeber benutzen durften und das Bett excellent-das Frühstück mit Früchten und Yoghurt vom Bauern war überragend, am gemeinsamen Tisch mit einer Gruppe von Franzosinnen serviert. Herzlicher Abschied und dann auf einer kleinen Straße nach Pouldouran und dann über die Brücke nach Tréguier. Hier beginnt unsere Tour für heute, entlang der Granit Küste, rosa genannt, weil viele Granitbloecke durch Eiseneinlagerung rosa leuchten. Zusammen mit zwei Briten radeln wir Richtung Norden, der Blick auf den mächtigen Jaudy Fluss zuerst, dann auf das Meer. Es ist tiefste Ebbe, durch den Gezeitenunterschied von 12 Metern weicht das Meer unfassbar weit zurück. Im Unterschied zum Schlick der Nordsee sehen wir jetzt auf steinigen Meeresgrund, der in allen Rosatoenen blinkt, die Steine noch feucht von der Flut. Dazwischen Wasserinseln, Boote und Urlauber. Bei Por hirs ein grosser Sandstrand, selbst bei Ebbe kann hier geplanscht werden. Wir sind nach knapp 30 km schon sehr erschöpft und kehren in einer Creperie ein, unsere Radfreunde laden uns zum Cidre, dem französischen Apfelwein ein, der aber viel besser schmeckt. Sie ist Deutschlehrerin, spricht perfekt, die Konversation kein Problem. In Pleugrescant biegen wir auf die Route d‘ Ajoncs ein, diese ist gut beschildert und führt uns zu immer neuen berauschenden Ausblicken, so schön und wild, faszinierend. Wir sehen Häuser, die auf der Halbinsel Le Gouffre zwischen Felsen geklemmt wurden, die wohl zu Ferienhäusern geworden sind. All überall Hortensien in allen Farben, bis zu 3 m hohe Büsche, jetzt ist Blütezeit. Und immer wieder dazwischen das Steine und Felsenmeer der Ebbe. Ein Naturerlebnis, das schwer zu beschreiben ist, so überwältigend. Es ist ganz still, kein Verkehr, hier dürfen keine Wohnmobile fahren. Nach Umrundung von Le Gouffre fahren wir durchs Inland nach Penvenan, von dort nach Lannion. Die Kuestenstrasse mit steilen Anstiege und das Suchen des Weges mit Anhalten und Anschieben der schweren Räder hat uns viel abverlangt. In Lannion kaufen wir heute selbst ein, Tomaten, Obst, Kaese und eine Flasche Cidre, das Restaurant in unserem Quartier hat heute Ruhetag… Der Weg zum Landgasthaus ist schwer, entlang einer stark befahrenen Strasse mit erheblichen Steigungen, die Handys streiken, GPS funktioniert nicht, deshalb Chaos und immer wieder die Ansage Bitte Wenden ohne Sinn. Zuletzt hilft uns eine Bäuerin, die Milch ausfaehrt, indem sie vorneweg fährt. Das heutige Quartier erweist sich als Maerchenschloss, das auf Kosten der Gemeinde restauriert wurde. Es gehörte einem Adligen, der in der französischen Revolution geköpft wurde. Ein Teil der Zimmer und das Restaurant sind jetzt privatisiert. Im Garten essen wir und trinken den Cidre, wir wissen noch nicht, was morgen ist. Heute 68 km 1200 Höhenmeter bi

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