Vivier-s-Mer-Dinan-Lamballe 20.7.2019

Das Frühstück im Le Bretagne überraschend gut. Das Abendessen am Vorabend, eher weniger.

Wir fahren in Richtung Dol de Bretagne, das liegt ja nur 7 km entfernt. Etwa 2 Km vor Dol liegt ein Granitfelsen unvermittelt in der Landschaft, der Mont Dol, ca 50 m hoch.

Kurz vor Dol nieselt es, 5 Minuten später dichter Regen. In Dol ist Markttag, wir sehen, wie alle Menschen in die Cafés fliehen. Wir auch . Nach 30 Minuten geht es weiter, Zwischenziel ist der Menhir du Dol de Bretagne, ca 5 km vom Ortskern entfernt. Er ist 9,3 m hoch und wurde etwa 4 km entfernt in einem Steinbruch zurechtgeschlagen, heran transportiert und hier aufgestellt. Das geschah etwa 4000 J vor Christi Geburt. Er ist der größte Megalith in Frankreich. Manche Legende begleitet seine Geschichte….

Es regnet wieder, wir unterstellen uns und die Fahrräder 2 mal unter geeignete Bäume.

Weiter nach Foret du Mesnil zur Maison des Fees, (Haus der Feen), einer 4000 Jahre alten keltischen Begräbnis Stätte. Ehemals ein Hügel, innen ein enger Gang ca 12 m lang; 1,3 m hoch , die Wände und das Dach, schwere Steinplatten. Am geschlossenen Ende ein stehender Stein, in den vier weibliche Brüste hineinmoduliert wurden. Ein Ort der Würdigung der lebensspenden Kraft und des Todes, gedacht nicht nur zum Gedenken an die Toten, sondern zur Kommunikation mit den Vorfahren. An der D 9, einer wenig befahrenen Straße ist ein Parkplatz, dann in den Wald 250 m. Wir sind hier alleine.

Weiter über wenig befahrene Straßen, ständig kurze, teilweise scharfe Anstiege und Abfahrten. Richtung Dinan.

Wir hatten gehört, dass Dinan, an der Rance gelegen, einem kurzen, aber nicht kleinen Fluss mit hübschen Häusern aus Stein und einem ehemals florierenden Hafen. Nun scheint die Sonne, wir genießen Crêpes mit Grand Marnier, Café und Wasser. Der Anstieg vom Fluss zum Ort Dinan, der wunderschön ist und ein Touristenmagnet ist steil. Die Straße überwindet 80 Höhenmeter. Wir besichtigen die Stadt, viele Cafés, Strassenmusiker, dies und das für Touristen. Engländer sollen viele Häuser gekauft haben. Ein Ober, er selbst Engländer, mit einer Französischen Frau befreundet, sagt, so richtig schön sei es von Oktober bis Mai, wenn die Touristen weg seien. Auf der Anderen Seite der Stadt liegt der Bahnhof, wir wollen nach Lamballe, dem Sitz des Haras National, einem Gestüt für die Zucht der schweren bretonischen Pferde. Das wollen wir sehen. In Lamballe ist unser Quartier das Manoir des Portes. Es liegt 3,5 km vom Bahhof entfernt.

Heute 51.5 km mit dem Rad.

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1 Antwort zu Vivier-s-Mer-Dinan-Lamballe 20.7.2019

  1. Andrea Gormann-Kaiser sagt:

    Hallo aus Schneckenhausen,
    Im Nationalgestüt Lamballe gibts nicht nur Bretonen …
    Vor allem Cob Normands sind meine Favoriten….
    Offensichtlich gefällt euch die Bretagne ja ganz gut – je westlich desto weniger Briten, das lohnt sich.
    Und immer schön Breizh Produkte kaufen, da sind die Bretonen sehr konsequent …
    Weiter viele tolle Eindrücke, wir folgen am Dienstag.

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