Paris – St Malo 18.7.2019

Vormittag noch im Hotel. Das Frühstück vorzüglich.

Wir fahren Rad zum Bahnhof Paris Monparnasse, der sich als erstaunlich groß erweist. Insgesamt 3 Hallen, verschiedene Ebenen, 22 Gleise. Wir fahren von Gleis 19 ab. An der Stelle ein Lob der französischen Bahn, bisher, ohne Ausnahme, pünktlich bzgl Abfahrt und Ankunft.

Die Fahrt geht zunächst nach Le Mans, umsteigen nach Rennes. Alle Bahnhöfe mit Fahrstühlen oder Rolltreppen so dass das Schleppen der Räder entfällt. Die TER Züge sind modern, der letzte in der Kette heutiger Züge geht von Rennes nach St Malo. Der Bahnhof top-modern, neu gebaut. Ein Espresso, dabei zuhören dem Klavier, welches zur freien Benutzung steht. Im Zug eine Überraschung. Zwei breite Türen nebeneinander, so dass das Fahrrad nicht gegen den Druck der einströmenden Fahrgäste auch vorwärts aus dem Zug geschoben werden kann. Noch nie gesehen. Im Paris lernen wir noch einen Briten mit Fahrrad, er reist nach Bordeaux und will längs die Pyrenäen durchqueren. Er schimpft über den Brexit, wir sind einer Meinung. Letztes Jahr hat er die USA von New York bis zum Pazifik mit dem Rad durchquert. Kurze, aber intensive Begegnung.

Im Zug nach Le Mans begegnen uns zwei Deutsche, mit insgesamt 4 schwarzen Hunden, Riesenviechern, 2 Labradore , ein Gemischter und einer Dogge, keiner unter 45 kg. Sie riechen übel, wie die zwei Landsleute, und knurren jeden an der vorbeimuss.

In St Malo sind wir um 20:32 Uhr. Es riecht nach Meer, wir sind in der Bretagne, damit fängt die „eigentliche“ Radtour ab morgen an. Wir müssen nur noch 4 km mit dem Rad bewältigen. Wir träumen vom ersten Fischgericht.

Paris war ein schönes Zwischenziel.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.