Casa Bertagni Bologna Italien -Österreich -Rosenheim Deutschland

Wir haben in besten Betten geschlafen, …denn wie nan sich bettet, so liegt man.
Die Casa Bertagni ist noch einige Worte wert.
Das Gebaeude
liegt im Quartier der Universität ,der Alma Mater Studiorum. Der Inhaber der Casa Bertagni hatte uns am Abend in einem wunderschönen Innenhof empfangen, der mit Steinskulpturen ,Blumen, Steinbalkon und natürlich kleiner Arkade an die Kultur der Palazzi erinnert,ohne kitschig zu sein, auch wenn das Haus erst 1949 vom Grossvater, Chemiker und Dozent an der Universität , erbaut wurde.
Die Zimmer hochmodern und funktional eingerichtet, als Blickfang alte Moebel, in unserem Zimmer z.B. ein grosser einfacher Schreibtisch mit betont klaren Linien, ohne jede Verzierung. Ueberall moderne Kunstobjekte,vor allem grandiose Lampen,die Liebe zum Detail macht es aus.
Der Fruehstuecksraum liegt im Keller, aber durch grosse diffus beleuchtete Mattglasscheiben wird der Eindruck vermittelt, man saesse in einem Raum mit Tageslicht.
Hier stehen Biedermeier Anrichten und Tische neben einer hochmodern nen Theke, auf der sich herrlichste Speisen befinden, z. B. Omelette mit Zuccini und Erbsen, ein noch warmer Pfirsichkuchen, frisches Obst, Tomaten etc. ohnehin.
Herr Bertagni spricht sehr gut Deutsch,er erzaehlt, viele seiner Freunde seien nach Berlin gegangen,er sei gerne und auch oft dort. Wir laden ihn nach Berlin ein.
Hier in dieser Casa und in Bologna hat sich uns noch einmal eine sehr italienische Lebensweise mit Freude und hohem Anspruch an eine ästhetische und kulinarische Lebensweise gezeigt.
Mit vielen Schwierigkeiten und Umsteigen und Raedern treppauf und treppab schaffen wir es dann bis Rosenheim.
Dort finden wir in Pfaffenhofen am Inn noch ein Quartier, essen deutsche Küche und fuehlen uns erstmal verloren.

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