Der 68. Tag Marktheidenfeld – Lohr – Frammersbach – Habichts- und Heinrichthal, Wiesen – Lanzingen. Die Rückkehr

Der Wetterbericht verspricht einen trockenen Herbsttag. Um 10.45 Uhr fahren wir los, noch liegt das Maintal im Nebel. Die Sonne reißt erst einzelne Lücken in den Nebel, nach ca. 1 Std ist die Landschaft frei. Wir fahren am Main entlang in Richtung Lohr. Der Radweg ist gut befahrbar.  Da, wo beiderseits des Weges Bäume stehen, bilden sich durch die roten, braunen, gelben Farbtöne des Herbstes, sowie durch die fallenden Blätter, richtige bunte Tunnel.

An Rothenfels mit dem Schloss vorbei, ein schöner Anblick. In Lohr über die Mainbrücke, Altstadt besuchen. Dann im Richtung Partenstein und Frammersbach. Links ab in Richtung Wiesen. Nach etwa 5 km li Ab nach Habichtsthal und Heinrichsthal. Dieser schöne , steile Umweg ist, jetzt aus dem Nachhinein betrachtet nur psychologisch zu erklären. Die Ankunft hinauszuzögern, die Anstiege und Anstrengungen können mit der gewonnenen Kondition der fast 10 Wochen, gut gefahren werden. Und, die heimischen Dörfer und Berge, Hügel und Täler sind sehr schön im herbstlichen Kleid. Darüberhinaus ist der Tag herbstlich sonnig, schön. Oben der Spessarthöhenstrasse begegnen uns zwei Radler. Man spricht miteinander. Sie stammen aus dem Odenwald und radeln, begeistert durch „unseren“ Spessart. Die Frage an uns gerichtet, woher wir kämen, wahrheitsgemäß beantwortet wird als Scherz aufgenommen. Sie fühlen sich auf den Arm genommen.

Nach Wiesen runter, dann li Ab zum Wiesbüttsee und jetzt bergab Rasen nach Bieber ( Ortsteil von Biebergemünd). Kurzer Besuch bei Sascha und Thomas Wagner, unseren Radzauberern. Die letzten Kilometer des Tages und der Tour. Wir freuen uns auf zu Hause, auf die Nachbarn, die sich tatsächlich nacheinander zum „Austausch“ einfinden. Umarmungen.

Auspacken, Wäsche waschen. Heute wird auf jeden Fall selbst gekocht! 10 Wochen „fremdgehen“ zum Abendessen, das reicht.

Daten: 69,5 km; 19,7 km/h Schnitt, 890 Höhenmeter .

Wieder daheim! BiSi

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